Ganzheitlich betrachtet

Wir brauchen Ihnen hier nicht erklären, was gesunde Ernährung ist. Hand aufs Herz: Wie es ginge, wissen wir doch alle! Nur, wie wir es tatsächlich umsetzen, bereitet oft Schwierigkeiten.

Deshalb gleich einmal etwas Wichtiges vorweg: Keine Angst vor der gesunden Ernährung! Niemand will Ihnen den Schweinsbraten, die Sachertorte oder den Rotwein zum Essen wegnehmen! Es gibt in der gesunden Ernährung nämlich nichts, das verboten wäre. Die Dosis macht das Gift. Es ist auch nicht unser Ansinnen, Ihnen den Geschmack zu verderben. Ganz im Gegenteil! Gesunde Ernährung muss schmecken, sonst würde sie ja niemand praktizieren!

Ernährung ist mehr als Nährstoffe und Kalorien. Man kann – und sollte – sie ganzheitlich betrachten:

Die gesunde Ernährung soll mehrere Funktionen erfüllen:

  • Sie soll den Körper mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgen.
  • Sie soll vor Gesundheitsproblemen, wie Übergewicht, erhöhte Blutfette, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Alterszucker, vielen Krebserkrankungen, Karies etc., schützen. 
  • Sie soll soziale Funktionen erfüllen und Freude bereiten. Man denke nur an das gemeinsame Abendessen im Kreis der Familie, Geburtstagsfeiern und andere Feste. 
  • Sie soll schmecken. 
  • Sie soll im Einklang mit der menschlichen und tierischen Mitwelt und mit der Umwelt stehen. Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

Gesunde Ernährung und guter Geschmack sind übrigens kein Widerspruch! Sie sind skeptisch? Dann lassen Sie sich doch von unseren Rezepten überzeugen! Was allerdings sehr wohl nötig ist, wenn man eine Ernährungsumstellung schaffen möchte, sind Interesse neue Geschmäcker zu probieren, Offenheit, Ungewohntes nicht von Vornherein abzulehnen, und der Wille, gesündere Gewohnheiten in den Essalltag einzubauen.

Die gute Nachricht: Gesund Essen kann man trainieren. Probieren Sie Dinge, die Ihnen auf Anhieb nicht so gut schmecken, immer und immer wieder. Kinder brauchen auch acht Anläufe, bis sie wissen, ob ihnen etwas schmeckt.